Die bevorstehende Entwicklung der elektronischen Kriegsführung hin zu HF-Tunern mit mehreren Oktaven und einer Bandbreite von mehreren GHz und digitalen Breitbandempfängern führt IMD2-Effekte ein, die den Dynamikbereich in Frage stellen. Die heutige Betrachtung von SFDR in Bezug auf IMD3 wird sich auf IMD2 ausweiten, und der Entwickler wird sowohl die SFDR2- als auch die SFDR3-Gleichungen verwenden. Das Grundrauschen des Systems ist dynamisch, da sich die Verarbeitungsbandbreite je nach Wellenformerkennung und Zeitanforderungen im laufenden Betrieb ändert. Beim Entwurf des optimalen Rauschbodens definieren die Dezimierung M und die FFT-Tiefe N zusammen die FFT-Bin-Breite, doch haben sie jeweils eigene wichtige Auswirkungen, die berücksichtigt werden müssen. Es werden Beispiele für Impulsfolgen-FFTs mit unterschiedlichen M und N gegeben. Da sich die ADC-Leistung verbessert, ist das Front-End weiterhin auf hochlineare Breitband-HF-Komponenten mit abstimmbaren Eigenschaften und Frequenzselektivität angewiesen. Das Frontend sollte in Kaskade mit den HF-Eigenschaften des ADC entwickelt werden.
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