Elektrofahrzeuge (EVs) werden immer mehr Marktanteile gewinnen und schließlich Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor verdrängen. Schnellladestationen für Gleichstrom (DC) werden Tankstellen ersetzen bzw. integrieren. Sie werden mit erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind betrieben werden. Die Menschen werden den Wunsch haben, ihre E-Fahrzeuge in weniger als 15 Minuten aufzuladen, und sie werden nicht in einer Warteschlange auf eine einzige Ladesäule warten wollen.
Bei mehreren Ladesäulen beträgt die Ladespitzenleistung, die das Netz lokal bereitstellen muss, mehr als 1 MW. Das Netz kann an vielen Stellen zusammenbrechen, oder es sind enorme Investitionen erforderlich, um die Übertragungsleitungen und die zentralen Kraftwerke zu verbessern, die für die Versorgung einer viel höheren Grundlast erforderlich sind. Diese Last ist jedoch impulsiv und muss mit der intermittierenden Energie aus erneuerbaren Quellen wie Sonne und Wind zusammengeführt werden.
Energiespeichersysteme können dieses Problem auf einfache und elegante Weise lösen. Wir verwenden Flüssigkeiten wie Benzin oder Gase, um Energie zu speichern und sie bei Bedarf wiederzuverwenden (z. B. beim Betanken eines Autos). Nach dem gleichen Prinzip können wir mit Hilfe von Elektronen und Chemie elektrische Energie in Batterien speichern. Diese Energie kann dann zum Aufladen eines Elektrofahrzeugs genutzt werden, um das Stromnetz stabil zu halten, indem Stromspitzen abgefangen werden, oder um die Versorgung im Falle eines Stromausfalls sicherzustellen.
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